Alternativer Genossenschaftstag am 25./26. September 2020

Es tut sich was in Berliner Wohnungsgenossenschaften. Immer mehr Mitglieder wollen es nicht hinnehmen, dass ihre Vorstände und Verbände sich politisch auf die Seite der Immobilienlobby schlagen. Sie fordern Transparenz und demokratische Rechte, denn die Genossenschafter*innen sind die Genossenschaft, nicht nur die Vorstände!

Genossenschaften als Selbsthilfeorganisationen der Mitglieder können eine echte Alternative zu profitorientierten Immobilienunternehmen sein. Darum soll ihre soziale und stadtpolitische Bedeutung deutlicher formuliert und sichtbar gemacht werden. Längerfristig könnte ein Bündnis von Genossenschaftsmitgliedern auch Ansprechpartner für die Politik werden.

Macht mit!

Wir laden alle Mitglieder von Berliner Wohnungsgenossenschaften ein, sich am Alternativen Genossenschaftstag zu beteiligen.


Wir stecken derzeit mitten in der Planung. Genaue Informationen über Ort, Zeit usw. werden Anfang September vorliegen.


Das sind unsere Themen:

  • Kritik an den wohnungs- und verbandspolitischen Positionierungen vieler Genossenschaftsvorstände.
  • Kritische Auseinandersetzung mit Problemen innerhalb einzelner Genossenschaften, wie beispielsweise Wohnungsvergabe, Nutzungsentgelte, Vorstandsgehälter und die gesamte Ausrichtung der wirtschaftlichen Betätigung.
  • Fragen rund um gesetzliche Vorgaben und Satzungsregelungen.
  • Selbstkritische Auseinandersetzung über den Umgang untereinander innerhalb der Mitgliedschaft.
  • Beispiele, wie es Mitgliedern gelingt, mehr Transparenz und Mitbestimmung in ihren Genossenschaften zu erreichen.
  • Vernetzung und Zusammenarbeit von Genossenschaftsmitgliedern.

Vorgeschichte

Genossenschaftsverbände – allen voran der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), dem auch Deutsche Wohnen und Vonovia angehören – hatte massive Öffentlichkeitsarbeit gegen den Berliner Mietendeckel und gegen die Kampagne „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ gemacht.

Im Juli 2019 forderten Mitglieder von 15 Berliner Wohnungsgenossenschaften in einem Offenen Brief: „Hört endlich auf, Euch zum Sprachrohr der ‚Deutsche Wohnen AG‘ zu machen“ und: „Wir wünschen uns Genossenschaften und Dachverbände, die die Selbsthilfe und die Interessen der Mitglieder in den Mittelpunkt stellen“.

Seitdem treffen sich Mitglieder innerhalb ihrer Genossenschaften und zwischen verschiedenen Genossenschaften. Daraus entstand die Idee für einen Genossenschaftstag, als Beginn einer breiteren Vernetzung und Zusammenarbeit.

Kontakt:

Der „Alternative Genossenschaftstag“ wird von der Initiative „Die Genossenschafter*innen“ vorbereitet. Dies ist ein Netzwerk von Mitgliedern von Berliner Wohnungsgenossenschaften, das sich über weitere Mitstreiter*innen freut. Interessierte schicken bitte eine Mail an: info@genossenschafter-innen.de

Wir machen die ganze Arbeit nebenbei und unentgeltlich, darum habt bitte Geduld, wenn wir nicht sofort antworten.

Demnächst mehr auf diesen Seiten.

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