| Liebe Leserinnen, liebe Leser
die Kampagne von BBU und Wirtschaftsverbänden gegen die Umsetzung des Vergesellschaftungs-Volksbegehren läuft sich warm. Das Ziel ist klar: Eine politische Konstellation nach den Wahlen am 20.9. zu verhindern, die die Spekulation mit Wohnraum eingrenzen könnte. Einige Mitgliederzeitungen haben bereits das Musterinterview der Vorständin Maren Kern (mehr hier) übernommen - unkommentiert und ohne Kennzeichnung der Quelle. Die Leser*innen müssen den Eindruck bekommen, dass das Mitgliedermagazin selbst die Fragen gestellt hat und nicht Maren Kern. Wir meinen: Das ist keine saubere Mitgliederinformation. Der BBU ist hier nicht Sprachrohr der Gemeinwirtschaft, sondern das seines größten Beitragszahlers, des Immobilienkonzerns Vonovia. Aber es gibt angesichts der frechen Propaganda des BBU auch wachsende Kritik unter den Mitgliedern. Gemeinsam werden wir die Monate bis zum 20.9. nutzen, um für eine starke Gemeinwirtschaft und starke Genossenschaften zu werben. Ein Blick auf unsere Webseite lohnt sich in den kommenden Wochen besonders.
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Mitgliederzeitungen starten Desinformationskampagne gegen den Volksentscheid
Erste Mitgliederzeitungen haben das Musterinterview der BBU-Vorständin Maren Kern abgedruckt, in der sie Fragen stellt, die sie auch gleich beantwortet. Das soll für Unruhe und Verunsicherung unter den Wohnenden sorgen. Wir ordnen ein und geben Hinweise, wie man in den Genossenschaften darauf reagieren kann. Mehr
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| Jetzt Neu: Unser Informationsflyer gegen die Angstkampagne der Immobilienwirtschaft
Diskussion ja, Angstmache nein. Unser neuer Flyer setzt sich mit den Behauptungen des BBU auseinander und erklärt, warum dies reine Angstmache ist. Doppelseitig gedruckt, passt das DIN A5-Format in jeden Briefkasten. Auch für das Gespräch unter Nachbarn oder zum Verteilen auf Versammlungen eignet er sich. Bei Interesse sind Bestellungen in größerer Menge unter Angabe der Genossenschaft möglich über info@genossenschafter*innen.de
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| Charlotte erinnert an die Gleichschaltung 1933
In den Chroniken vieler Traditionsgenossenschaften klafft eine auffällige Lücke: die Jahre 1933 bis 1945. Die weitgehend widerstandslose Gleichschaltung der Genossenschaften und ihrer Verbände blieb lange im Dunkeln, wissenschaftliche Aufarbeitung ist selten. Eine bemerkenswerte Ausnahme macht seit Kurzem die Charlottenburger Baugenossenschaft („Charlotte“): In ihrem Mitgliedermagazin stellt sie das Schicksal der jüdischen Familie Smedesmann offen dar und hält fest: „Auch Genossenschaften sind nicht immun gegen menschenverachtende Ideologien.“ Mehr
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