Neuer Solidarfonds der Stiftung TRIAS
Stadtführer zu Genossenschaften
Der wohnungspolitische Wahlkalender 2026
Kategorie: Allgemein
Zu Wasser und zu Lande: Lauter Widerspruch gegen die geplante BBU-Kampagne
„Genossenschaften werden für Lobby-Ziele der Konzerne instrumentalisiert““
In den Gesprächen am Rande der Protestkundgebung beim Parlamentarischen Abend des BBU am 8.7. wurde viel diskutiert, wie auf die Kampagne des BBU zu reagieren sei. Warum rückt der BBU jetzt plötzlich die Genossenschaften wieder nach vorn? Wie sollten Genossenschafter*innen damit umgehen? Darüber sprachen wir mit Thomas Korn, Jurist bei DWE und Sarah Beyer (Mitglied der FriedrichsHeim eG, sowie bei DWE aktiv).
Unter der Lupe: Der BBU und sein Unternehmensnetzwerk

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) ist der einflussreiche Verband der Wohnungswirtschaft, an dem in Berlin keine Politik vorbeikommt. Mit seinen Kampagnen gegen Mietendeckel und Vergesellschaftung versucht er, die öffentlichen Debatten um eine gemeinwohlorientierte Transformation des Wohnungsmarktes zu bestimmen. Aber der BBU ist mehr als Maren Kern, die als Vorstandsvorsitzende im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. Unter dem Dach des Vereins arbeitet ein verschachteltes Konglomerat von Unternehmen, das mit einem Rundumsorglospaket die Wohnungsunternehmen an sich bindet. Wir haben es uns näher angeschaut. (mehr …)
Genossenschaften und Gemeinwirtschaft
Die Diskussion um den Volksentscheid bietet eine große Chance, wieder über Gemeinwirtschaft zu reden, schrieb Genossenschafter und DWe-Aktivist Ralf Hoffrogge in einem Beitrag für den 2022 im Parthas-Verlag erschienenen Band „Wie Vergesellschaftung gelingt – Zum Stand der Debatte“. Der Beitrag hat an Aktualität nichts verloren: Text als pdf hier. Desweiteren hat die Kampagne DWE 2020 ein materialreiches Heft zum Thema Gemeinwohl und Vergesellschaftung herausgegeben: https://content.dwenteignen.de/uploads/Vergesellschaftung_and_Gemeinwirtschaft_Download_2_Auflage_2ed2704fa2.pdf
(Das Foto ist nicht KI-generiert, sondern ein CDU Wahlplakat von 1947. Zurück zu den Wurzeln, CDU!)
Wohnungsgenossenschaften in den Wahlprogrammen 2026: Grüne, SPD und Linke im Vergleich
Wie wollen die Parteien Genossenschaften stärken, welche Rolle sollen Genossenschaften im Wohnungsmarkt spielen? Ein Gang durch die Parteiprogramme von SPD, Grünen und Linken (das CDU-Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) zeigt: Alle drei Parteien befürworten genossenschaftlichen Wohnungsbau und Erbbaurecht als zentrales Förderinstrument — die Grünen mit einem eigenständigen und strukturell ausgearbeiteten Konzept, die SPD mit dem Schwerpunkt auf Volumen (100.000 Wohnungen), die Linke mit einem Reformansatz zur Entkoppelung der Förderung von der Rechtsform und dem überraschenden Vorschlag für einen Studiengang zur gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. Der grundlegende Unterschied: Für die Grünen sind Genossenschaften ein ordnungspolitisches Leitmodell, für die SPD ein Baupartner, für die Linke ein ergänzendes Instrument neben staatlicher Kontrolle und Vergesellschaftung. (mehr …)
„Genossenschaften als Anker transformativer Wohnungspolitik“
Der Beitrag „Wohnen jenseits von Markt und Staat – Genossenschaften als Anker transformativer Wohnungspolitik“ kritisiert die Engführung der aktuellen politischen Debatte und fordert eine Stärkung des Themas „Demokratisierung des Wohnens“. Erschienen ist der Text aus Anlass der Konferenz „Sicher Wohnen in Berlin“ – organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion Die LINKE.
Auf Wohnungssuche? So bewerbe ich mich auf eine Genossenschaftswohnung
„Wie komme ich an eine Genossenschaftswohnung“ ist in den Mieterberatungsstellen eine häufig gehörte Frage. Für die Beratungsstelle der LINKEn Neukölln hat darum ein aktiver Genossenschaftler einen kleinen Leitfaden zusammengestellt, den wir im folgenden dokumentieren . (mehr …)
Stadtführer zu Genossenschaften
Zum Stöbern durch die vielschichtige Genossenschaftslandschaft bietet das Genossenschaftsforum nun einen digitalen Stadtführer an. Themengebundene Routen eröffnen neue Perspektive auf Siedlungen in Berlin und Potsdam. Von den Anfängen der Genossenschaftsbewegung, die Taut-Siedlungen und die Geschichte der Arbeiterwohnungsgenossenschaften der DDR bis hin zu neuen Modellen – ein Filter ermöglicht die interessenbezogene Auswahl von Routen.
Mehr Informationen finden Sie hier
30.1.: Vorbereitung wohnungspolitische Wahlveranstaltung
Veranstalter: Deutsche Wohnen & Co. enteignen (DWE) & Berliner Mieterverein
Termin: 30.1.2026 16 Uhr
Ort: ZOOM
Der Berliner Mieterverein und die Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen (DWE) laden gemeinsam zu einem ersten Vorbereitungs- und Planungstreffen für eine große Wahlveranstaltung ein. Eingeladen sind wohnungspolitische Initiativen. Aus der Einladung:
„Ziel ist es, mit möglichst vielen Berliner Bündnissen, Netzwerken und Initiativen zu diskutieren, ob und wie wir wieder eine gemeinsame wohnungspolitische Wahlveranstaltung auf die Beine stellen können. Damit wollen wir anknüpfen an bereits zwei gemeinsame Wahlveranstaltungen in 2021 und 2023, die wir erfolgreich planen und durchführen konnten.
Wann: 30. Januar 2026, 16:00 Uhr
Wo: Online via Zoom à kurze Anmeldung an mietenwahl2026@gmail.com
Wichtig für dieses Treffen:
ein erster Austausch zu Ideen und gemeinsamen Zielen
Auftreten als breites Bündnis
Abbildung diverser wohnungspolitischer Themen
Lasst uns gemeinsam ausloten, wie wir unsere Kräfte bündeln können vor dieser wichtigen Abgeordnetenhauswahl und der nächsten großen Mietendemo am 5. September.“
Anmeldung an mietenwahl2026@gmail.com (Zoom-Zugangsdaten folgen nach Anmeldung)




