Neuer Solidarfonds der Stiftung TRIAS

Die Stiftung Trias hat einen neuen Solidarfonds für Genossenschaften gegründet, aus dem Genossenschafteanteile finanziert werden ...

Stadtführer zu Genossenschaften

Zum Stöbern durch die vielschichtige Genossenschaftslandschaft bietet das Genossenschaftsforum nun einen digitalen Stadtführer an. Themengebundene ...

Der wohnungspolitische Wahlkalender 2026

Am 20.9.2026 wir in Berlin gewählt. Wohnen wird im Wahlkampf eine herausragende Rolle spielen. Wie ...

Wohnungsgenossenschaften in den Wahlprogrammen 2026: Grüne, SPD und Linke im Vergleich

Wie wollen die Parteien Genossenschaften stärken, welche Rolle sollen Genossenschaften im Wohnungsmarkt spielen? Ein Gang durch die Parteiprogramme von SPD, Grünen und Linken (das CDU-Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor) zeigt: Alle drei Parteien befürworten genossenschaftlichen Wohnungsbau und Erbbaurecht als zentrales Förderinstrument — die Grünen mit einem eigenständigen und strukturell ausgearbeiteten Konzept, die SPD mit dem Schwerpunkt auf Volumen (100.000 Wohnungen), die Linke mit einem Reformansatz zur Entkoppelung der Förderung von der Rechtsform und dem überraschenden Vorschlag für einen Studiengang zur gemeinnützigen Wohnungswirtschaft. Der grundlegende Unterschied: Für die Grünen sind Genossenschaften ein ordnungspolitisches Leitmodell, für die SPD ein Baupartner, für die Linke ein ergänzendes Instrument neben staatlicher Kontrolle und Vergesellschaftung. (mehr …)

„Genossenschaften als Anker transformativer Wohnungspolitik“

Der Beitrag „Wohnen jenseits von Markt und Staat – Genossenschaften als Anker transformativer Wohnungspolitik“  kritisiert die Engführung der aktuellen politischen Debatte und fordert eine Stärkung des Themas „Demokratisierung des Wohnens“. Erschienen ist der Text aus Anlass der Konferenz „Sicher Wohnen in Berlin“ – organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion Die LINKE.

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Neuer Solidarfonds der Stiftung TRIAS

Die Stiftung Trias hat einen neuen Solidarfonds für Genossenschaften gegründet, aus dem Genossenschafteanteile finanziert werden können. Ziel ist, den Zugang zu Genossenschaften  zu erleichtern.

Dazu schreibt Trias in einer Pressemitteilung: „Genossenschaftliches Wohnen basiert auf einem solidarischen Prinzip: Wer einzieht, zeichnet Genossenschaftsanteile und wird damit Teil des Projekts. Diese Einlagen sichern die Finanzierung und schaffen zugleich Mitbestimmung.

Die notwendigen finanziellen Einlagen, die eingebracht werden müssen, stehen manchmal im Gegensatz zur Finanzkraft der am Einzug interessierten Menschen. Menschen mit geringem Einkommen oder ohne Rücklagen bleiben so außen vor – selbst dann, wenn sie bestens in ein Wohnprojekt passen und dieses aktiv bereichern würden. Das bedeutet auch für die Projektgruppen eine Einschränkung. Der Wunsch nach Vielfalt stößt an finanzielle Grenzen.

An dieser Stelle setzt der neu gegründete Solidarfonds für genossenschaftliches Wohnen an. Entstanden aus dem praktischen Bedarf eines Projekts, bietet dieser Stiftungsfonds ein Modell, welches übertragbar ist und Zugänge schafft. Die Stiftung trias übernimmt dabei stelltvertretend für das neue Mitglied die Genossenschaftsanteile mit Mitteln aus dem Fonds. So wird der Einzug möglich, ohne das Finanzierungsmodell der Projekte zu gefährden. Gleichzeitig bleibt das Geld im Kreislauf: Die Anteile werden langfristig vom Fonds gehalten und können schrittweise von den Bewohner*innen übernommen werden. Beim Auszug fließen die Mittel zurück in den Fonds und stehen erneut zur Verfügung.

Das Ergebnis ist ein dauerhaft wirkendes solidarisches System. Es schafft Zugänge, wo vorher keine waren und das immer wieder neu. Das Modell ist bundesweit nutzbar und steht allen genossenschaftlichen Projekten offen. “
Flyer hier

Stadtführer zu Genossenschaften

Zum Stöbern durch die vielschichtige Genossenschaftslandschaft bietet das Genossenschaftsforum nun einen digitalen Stadtführer an. Themengebundene Routen  eröffnen neue Perspektive auf Siedlungen in Berlin und Potsdam. Von den Anfängen der Genossenschaftsbewegung, die Taut-Siedlungen und die Geschichte der Arbeiterwohnungsgenossenschaften der DDR bis hin zu neuen Modellen – ein Filter ermöglicht die interessenbezogene Auswahl von Routen.
Mehr Informationen finden Sie hier

Genoforum_digitaler Stadtführer

Der wohnungspolitische Wahlkalender 2026

Am 20.9.2026 wir in Berlin gewählt. Wohnen wird im Wahlkampf eine herausragende Rolle spielen. Wie sehen Parteien und mietenpolitische Bewegung die Bilanz der letzten Legislaturperiode, was wollen sie in den nächsten Jahren erreichen? Auf Veranstaltungen und auf der Straße wird das intensiv verhandelt werden. Wir sind dabei:

 Zeit und Ort  Thema Infos  Veranstalter
24.6., 19  Uhr
Café Nullpunkt, Friedrichstr. 23b
„Stadt, Boden, Zukunft – Liegenschaftspolitik zur Wahl“ Link Runder Tisch Liegenschaftspolitik
1.7., 20 Uhr
HAU2 – Hebbel am Ufer
Ohne Bleibe – Recht auf Wohnen als politischer Auftrag – Dialog mit Politiker*innen und Expert*innen Link HAU Hebbel am Ufer
Vormerken:
5.9., ab 13 Uhr
Rotes Rathaus
Demo – Runter mit der Miete!
Her mit den Wohnungen!
Link Mietenwahnsinnsbündnis

Haben Sie eine interessante Veranstaltung anzukündigen? Dann schicken Sie die Info an info@genossenschafter-innen.de

Eine Übersicht der anstehenden wohn- und stadtpolitischen Termine finden Sie im Mietenwahnsinnskalender des Bündnisses gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn

 

Berliner Mieterverein legt Wahlprüfsteine vor

Zur Abgeordnetenhauswahl 2026 hat der Berliner Mieterverein ein umfangreiches Forderungspaket vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen Forderungen zur dauerhaften Sicherung bezahlbarer Mieten durch wirksame Mietbegrenzungen, Milieuschutz und die Verabschiedung eines Gesetzes zur Wohnraumbewirtschaftung sowie eine konsequentere Gemeinwohlorientierung der Landeseigenen Wohnungsunternehmen. Mit einem kurzen Absatz wird auch eine bessere Förderung der Genossenschaften abgehandelt: „Berlin muss Genossenschaften durch privilegierten Grundstückszugang stärken und die ökologische Umnutzung von Gewerbeimmobilien durch ein flexibles Förderprogramm mit dauerhafter Sozialbindung vorantreiben, um dauerhaft bezahlbaren und spekulationsfreien Wohnraum zu sichern.“
Den „Wahlforderungskatalog des Berliner Mietervereins zur Abgeordnetenhauswahl 2026“ finden Sie hier

„Genossenschaften können es besser“

Einen wohnungs- und klimapolitischen Forderungskatalog hat das Bündnis „Unsere Stadt“, zu dem sich mehr als 100 Initiativen zusammengeschlossen haben, am 21. Januar vorgestellt. Das Bündnis zieht eine kritische Bilanz der Wohnungspolitik des CDU/SPD-Senats. Statt Bauen-Bauen-Bauen gelte es, Ressourcen zu schonen, die Privatisierung von Grund und Boden zu beenden und eine dauerhafte Sozialbindung bei geförderten Wohnungen zu schaffen.
Kritisiert wird auch die Orientierung auf die landeseigenen Unternehmen (LWUs). „Die LWUs sind nicht in der Lage, das Potenzial von ca. 72.000 Wohnungen in kleinteiliger Innenentwicklung zu realisieren. Agile Projekte, z.B. genossenschaftliche, die sich für bezahlbaren Wohnraum einsetzen, können das besser. Sie sind bei Vergaben und mit finanziellen Mitteln anhand klarer, gemeinwohlorientierter Kriterien zu fördern.“ LWUs sollen in gemeinnützige Rechtsformen umgewandelt werden (z.B. in gGmbHs oder eine AöR), „um so die Reinvestition von Gewinnen in sozialen und bezahlbaren Wohnraum zu sichern und Mieter*innen sowie dem Parlament mehr Einflussmöglichkeiten zu geben.“
Mehr unter https://unsere-stadt.berlin/

30.1.: Vorbereitung wohnungspolitische Wahlveranstaltung

Veranstalter: Deutsche Wohnen & Co. enteignen (DWE) & Berliner Mieterverein
Termin: 30.1.2026 16 Uhr
Ort: ZOOM

Der Berliner Mieterverein und die Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen (DWE) laden gemeinsam zu einem ersten Vorbereitungs- und Planungstreffen für eine große Wahlveranstaltung ein. Eingeladen sind wohnungspolitische Initiativen. Aus der Einladung:

„Ziel ist es, mit möglichst vielen Berliner Bündnissen, Netzwerken und Initiativen zu diskutieren, ob und wie wir wieder eine gemeinsame wohnungspolitische Wahlveranstaltung auf die Beine stellen können. Damit wollen wir anknüpfen an bereits zwei gemeinsame Wahlveranstaltungen in 2021 und 2023, die wir erfolgreich planen und durchführen konnten.

Wann: 30. Januar 2026, 16:00 Uhr
Wo: Online via Zoom à kurze Anmeldung an mietenwahl2026@gmail.com

Wichtig für dieses Treffen:

ein erster Austausch zu Ideen und gemeinsamen Zielen
Auftreten als breites Bündnis
Abbildung diverser wohnungspolitischer Themen

Lasst uns gemeinsam ausloten, wie wir unsere Kräfte bündeln können vor dieser wichtigen Abgeordnetenhauswahl und der nächsten großen Mietendemo am 5. September.“

Anmeldung an mietenwahl2026@gmail.com (Zoom-Zugangsdaten folgen nach Anmeldung)