Möckernkiez eG unterzeichnet Aufruf „Hand in Hand – jetzt solidarisch aktiv werden!“

Die Möckernkiez Genossenschaft für selbstverwaltetes, soziales und ökologisches Wohnen eG hat den Aufruf der Kampagne „Hand in Hand – Jetzt solidarisch aktiv werden“ mitgezeichnet und ruft auf, bei der Demonstration am 03. Februar 2024 vor dem Reichstagsgebäude Gesicht und Stimme zu zeigen und für die gemeinsamen gesellschaftlichen und genossenschaftlichen Ziele einzustehen. In der Begründung heißt es: „Lange Zeit schienen uns die Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft als Selbstverständlichkeit. Mittlerweile wird aber immer offensichtlicher, dass rechte Parteien und Verfassungsfeinde massiv versuchen, Grundrechte auszuhöhlen und damit die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens zu zerstören. Gerade die in unserer Satzung manifestierten Ziele unserer Genossenschaft machen ein entschiedenes Engagement für ein demokratisches und solidarisches Miteinander absolut notwendig.“ Damit griffen Vorstand und Aufsichtsrat eine Initiative von Genossenschaftsmitgliedern auf.

14. März: 30 Jahre Genossenschaftsforum

Unter dem Motto „Genossenschaften – Modell für zukunftsfähiges Wirtschaften“ lädt das Genossenschaftsforum zur Jubiläumsfeier ein: am 14. März 2024 von 16.00 Uhr bis 20.30 Uhr in der UFA Fabrik in Tempelhof. Impulsvorträge, Praxisbeispiele und Diskussionsmöglichkeiten stehen auf dem Programm.
Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung gibt es hier

Genossenschafter*innen unterzeichnen Aufruf gegen Rechts

Die Rechtsentwicklung in der Bundesrepublik hat endlich  eine eindeutige Antwort aus der Zivilgesellschaft gefunden. Hunderttausende gehen gegen den drohenden Faschismus auf die Straße. Für Samstag, den 3. Februar ruft ein breites Bündnis zu einer Menschenkette rund um den Bundestag auf: „Hand in Hand – jetzt aktiv werden für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft.“ Menschenrechte, Solidarität und soziale Gerechtigkeit sind auch die Grundlagen der Genossenschaften.

Die Genossenschafter*innen haben den Aufruf für den Aktionstag unterzeichnet und werden am 3.2. dabei sein. Einen Treffpunkt werden wir kurzfristig auf dieser Seite vorschlagen.
Aktuelle Informationen hier: https://gemeinsam-hand-in-hand.org/

Nach Vorstandsentlassung: Unruhe in der Wohnungsgenossenschaft Neukölln

Höchstes Beschlussgremium einer Genossenschaft ist die Generalversammlung. Damit die Mitglieder – oder bei großen Genossenschaften die Vertreter:innen – sachgerecht entscheiden können, haben sie ein Informationsrecht. Je wichtiger die Entscheidung, desto mehr Informationen benötigen sie. Häufig aber zeigen sich Aufsichtsrat und Vorstand nicht sehr auskunftsfreudig. Ein besonders krasses Beispiel bietet derzeit die Wohnungsgenossenschaft Neukölln eG, wo die Vertreterversammlung über die fristlose Entlassung eines Vorstandsmitglieds entscheiden sollte, die Begründungen dafür aber im Vagen blieben. Seitdem tobt die Gerüchteküche. (mehr …)

Jahresauftakt der Genossenschafter*innen: Für Transparenz und Mitentscheidung

Vertreter:innen sollten von der Generalversammlung mehr erwarten als ein sättigendes Buffet (Foto: pixabay/Akyurt)

Das Interesse an Vernetzung und Austausch von Genossenschaftsmitgliedern, die aktiv werden wollen, ist groß. Das zeigte sich beim Jahresauftakt der GENOSSENSCHAFTER*INNEN. Zehn Genossenschaften waren vertreten, erstmals waren Mitglieder einer neuen telegram-Vernetzungsgruppe dabei, in der sich seit November vor allem Vertreter:innen aus Traditionsgenossenschaften austauschen. Der Generationswechsel in Genossenschaften führt inzwischen zu einer deutlichen Verjüngung in den Vertreterversammlungen. Unzufriedenheit mit der Intransparenz von Vorstands- und Aufsichtsratsentscheidungen und Kritik an manchen politischen Positionierungen von Vorständen z.B. gegen Mietendeckel oder Vergesellschaftung ist für viele der Anlass, sich zur Wahl zu stellen. Aber wie können Vertreter:innen mehr Einfluss auf Vorstandsentscheidungen nehmen?

(mehr …)

Wieder erhältlich: Unsere Genossenschaftsbroschüre

Unsere 2021 erstmals erschienene Broschüre „Genossenschaften und ihre Bedeutung für eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik“ war schnell vergriffen und nur noch als pdf erhältlich. Nun liegt sie in einer 3. Auflage wieder gedruckt vor. Aktualisiert wurden die Daten zu Genossenschaften, die noch aus dem Jahren 2018 und 2019 stammten. Auf 92 Seiten bietet sie einen kompakten Überblick über Geschichte und Stärken und Schwächen der Berliner Wohnungsgenossenschaften. Ergänzt wird sie um einen Praxisteil mit Hinweisen, wie man in Genossenschaften aktiv werden kann.
Direkt zur Bestellung bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung: https://www.rosalux.de/publikation/id/44677

Spreefeld eG: „Die Eigentumsorientierung hat uns fertig gemacht“

Seit 1996 können Genossenschaften Wohnungen verkaufen. Erste Genossenschaften in Berlin streichen nun diese „Eigentumsorientierung“ aus der Satzung. Manchmal ist es sehr schmerzhaft, manchmal geht es sehr schnell, wie die Erfahrungen der Spreefeld eG und der Ostseeplatz eG zeigen.

Wenn Michael LaFond darüber nachdenkt, warum es so weit gekommen ist, dann kommt er zu dem Ergebnis: „Die Eigentumsorientierung hat uns fertiggemacht!“ LaFond wohnt in einer WG in der Bau- und Wohngenossenschaft Spreefeld Berlin – oder besser: in dem, was davon übriggeblieben ist. (mehr …)

„Nur mit uns!“ Erklärung der GENOSSENSCHAFTER*INNEN zur Wohnungskrise

Welche Antworten auf die Klima- und Wohnungskrise braucht es von der Wohnungswirtschaft? Zum Informationsaustausch und zur Vernetzung trafen sich am  11.11. rund 30  wohnungs- und klimapolitische Initiativen im Kreuzberger Rathausblock. Die GENOSSENSCHAFTER*INNEN fassten ihre Forderungen nach Demokratierung des Wohnungssektors in einer Erklärung zusammen: „Klima retten und Wohnraum bezahlbar halten? Das geht nur mit den Wohnenden!“ (mehr …)

Genossenschafter*innen bei den Experimentdays zur Wohnwende

Die EXPERIMENTDAYS finden vom 7. bis 11. November statt und bieten Workshops, Diskussionen, Vernetzung, Projektbesuche, Musik und vieles mehr. Ziel ist, gemeinsam Strategien zur Bewältigung der Wohnungs- und Klimakrise zu entwickeln.
Die Hauptveranstaltung ist der WOHN_WENDE_RAUM am 11.11. von 10:00-16:00 Uhr im Rathausblock/Dragonerareal. Hier wollen wir Genossenschafter*innen unsere wohnungspolitischen Vorstellungen und Forderungen zu Mitbestimmung, Solidarität und Selbstverwaltung  mit den Besucher*innen diskutieren. Einen Überblick über das Gesamtprogramm gibt es hier
Die Experimentdays wurden von 2003 bis 2018 von id22 in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partner:innen organisiert, um den Austausch zwischen Suchenden nach gemeinschaftlichen Wohnungsalternativen und gemeinwohlorientierten Stadt- und Wohnraum-Entwickler:innen zu fördern.