1933 – Genossenschaften zwischen Selbstbehauptung und Anpassung
Charlotte erinnert an die Gleichschaltung 1933
Gewerkschaften unterstützen DWe-Kampagne
Die „Rettet-unser-Privateigentum“-Kampagne von Wirtschaftsverbänden und BBU ist angelaufen, und die Medien berichten lang und breit. Nicht berichtet haben sie bezeichnenderweise, dass deren „Sozialpartner“, die Gewerkschaften, die Vergesellschaftungsinitiative unterstützen. (mehr …)
Bisher wenig Unterstützung für die Musterbriefkampagne des BBU
Die Kampagne der Wirtschaftsverbände und des BBU gegen die Umsetzung des Vergesellschaftungs-Volksentscheids ist angelaufen. Allerdings ist das Echo in den Mitgliederzeitungen der Genossenschaften noch gering. Nach Recherchen von Thomas Rücker („Genossenschaft von unten“) haben von 29 Genossenschaften mit mehr als 3.000 WE erst vier das Musterinterview mit der BBU-Vorständin Maren Kern abgedruckt (Basis: online-Recherche, Stand 20.8.).
Jetzt neu: Unser Flyer „Nicht in unserem Namen“
Die BBU-Kampagne gegen die mögliche Umsetzung des Volksentscheids zur Vergesellschaftung von Vonovia & Co hat nur ein Ziel: Verunsicherung in die Genossenschaften zu tragen. Doch in den Genossenschaften regt sich Kritik, Genoss*innen werden aktiv. Unser Flyer „Angstmache gegen Gemeinwirtschaft – Nicht in unserem Namen“ passt in jeden Briefkasten.
Bestellungen mit Addresse, gewünschter Anzahl und Name der Genossenschaft an info@genossenschafter*innen.de. Wir senden den Flyer zu.
Neuer Minus-Rekord in der Genossenschaftsförderung
Das Senatsprogramm zum Erwerb von Genossenschaftsanteilen für Menschen mit Wohnberechtigungsschein hat seit dem Start 2018 die Zielgruppe verfehlt. Es gab kaum Bewilligungen. So wurden 2025 nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen 0 – in Worten – Null Euro bewilligt. Das zeigt die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen Abgeordneten Katrin Schmidberger. (mehr …)
Im Überblick: Die Presse zur BBU-Kampagne
Im Juli wurde bekannt, dass Wirtschaftsverbände und BBU bis zu den Wahlen am 20. September eine groß angelegte Kampagne gegen die Vergesellschaftung von Vonovia und anderer großer Immobilienkonzerne starten. Dagegen gibt es eine wachsende Kritik in den Genossenschaften. Wir haben die relevanten Berichte und Kommentare für den schnellen Überblick zusammengestellt. (mehr …)
Zu Wasser und zu Lande: Lauter Widerspruch gegen die geplante BBU-Kampagne
„Genossenschaften werden für Lobby-Ziele der Konzerne instrumentalisiert““
In den Gesprächen am Rande der Protestkundgebung beim Parlamentarischen Abend des BBU am 8.7. wurde viel diskutiert, wie auf die Kampagne des BBU zu reagieren sei. Warum rückt der BBU jetzt plötzlich die Genossenschaften wieder nach vorn? Wie sollten Genossenschafter*innen damit umgehen? Darüber sprachen wir mit Thomas Korn, Jurist bei DWE und Sarah Beyer (Mitglied der FriedrichsHeim eG, sowie bei DWE aktiv).
Grundlagen der BBU-Kampagne wurden von Vonovia bezahlt
Die von Wirtschaftsverbänden und BBU geplante Kampagne gegen die Umsetzung der Vergesellschaftung fundieren auf einer von Vonovia in Auftrag gegebenen Milieustudie des Sinus-Instituts. Das berichtete der Tagesspiegel am 17. Julli. (Link). Sinus erfragte im Februar 2026 die Haltung der Berliner*innen zur Vergesellschaftung. 56% sprachen sich für Vergesellschaftung aus. 77 % stimmten der Aussage zu, Wohnraum dürfe kein Spekulationsobjekt sein. Vonovia ließ die Studie in der Schublade verschwinden. Erst die Berichterstattung im Tagesspiegel, dem ein Exemplar zugespielt worden war, machte den Vorgang öffentlich.
Unter der Lupe: Der BBU und sein Unternehmensnetzwerk
Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) ist der einflussreiche Verband der Wohnungswirtschaft, an dem in Berlin keine Politik vorbeikommt. Mit seinen Kampagnen gegen Mietendeckel und Vergesellschaftung versucht er, die öffentlichen Debatten um eine gemeinwohlorientierte Transformation des Wohnungsmarktes zu bestimmen. Aber der BBU ist mehr als Maren Kern, die als Vorstandsvorsitzende im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht. Unter dem Dach des Vereins arbeitet ein verschachteltes Konglomerat von Unternehmen, das mit einem Rundumsorglospaket die Wohnungsunternehmen an sich bindet. Wir haben es uns näher angeschaut. (mehr …)




